09.03.2022

Innenminister, Risikoforscherin und Wasserverbandschef als Zeugen und Sachverständige im Untersuchungsausschuss Hochwasserkatastrophe

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss V (Hochwasserkatastrophe) vernimmt an diesem Freitag, 11. März 2022, weitere interessante Zeugen und Sachverständige im Zusammenhang mit dem Tief „Bernd“ im Zeitraum vom 12. bis 15. Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen.

Ralf Witzel MdL, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses V, teilt hierzu mit:

„Aus dem Ministerium des Innern des Landes-Nordrhein-Westfalen ist Minister Herbert Reul geladen. Er soll zu seiner dienstlichen Befassung mit der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 befragt werden. 

Bei dem sachverständigen Zeugen handelt es sich um Dr. Bernd Bucher, Vorstand des Erftverbandes. In dieser Funktion kann er über die Geschehnisse im Verbandsgebiet berichten, die sich im Juli 2021 ereignet haben. 

Bei der Sachverständigen handelt es sich um Prof. Dr. Annegret Thieken, Professur für Geographie und Naturrisikenforschung, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, der Universität Potsdam. Sie ist vom Untersuchungsausschuss mit der Erstellung eines Gutachtens zu dem Thema ‚Strukturierte Auswertung der Dokumentationen zu allen Hochwassertodesopfern in Nordrhein-Westfalen und Herausarbeitung von Verbesserungspotenzialen in der Risikokommunikation und in den Warnprozessen anhand der Todesumstände und -ursachen sowie Ereignischarakteristika‘ beauftragt worden. Dieses Gutachten soll sie in der Ausschusssitzung vorstellen. Darüber hinaus soll sie als sachverständige Zeugin zu den Kernergebnissen ihrer Online-Befragung zu der Frage, ob, wann und wie die Menschen vor Ort in Nordrhein-Westfalen vor der Hochwasserkatastrophe gewarnt worden sind, Auskunft geben.“

Die öffentliche Sitzung beginnt am Freitag, 11. März 2022, um 10.30 Uhr im Raum E3-A02.

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